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In den Dolomiten vom 13. bis 15. September 2012

(Bericht von Joachim Köhler, Fotos von Georg und Joachim)

12.9.
Anreise bei strömendem Regen aber gutem Durchkommen. Georg und ich waren nach acht Stunden Reise am Ziel. Hier sind wir von Harald und Babsi erwartet worden, da die beiden schon am 9.9. angereist sind. Abends kamen dann noch Ralf und seine Judith dazu. Das Hotel „Rita“ kann ich empfehlen, da Unterkunft und Küche sehr gut waren. Auch der Service ist, wie für die Region zu erwarten, sehr gut.

13.9.
Canazei-Sellarunde 65 km 2039 Höhenmeter. Sella, Grödner, Campolongo, Pordoi mit Harald, Georg, Ralf und mir. Das Wetter war bedeckt, die Straßen trocken. Über Nacht hatte es Neuschnee auf die Bäume gezuckert, klasse Bilder! Leider mussten wir auch alles anziehen, was wir dabei hatten, brr!

14.9.
Canazei – Passo Fedaia – Falcade – Passo Pellegrino – Moena – Canazei 2164 Höhenmeter. - Hier sind nur Georg und Ralf mit mir gefahren. Wir hatten Sonne vom Aufgang bis zum Untergang. Mittags stieg das Quecksilber bis auf 28°C im Tal. Der Stausee am Fedaia bot einen traumhaften Anblick. Silbrig wird die Vormittagssonne von kleinen Wellen reflektiert, was noch durch das samensendende Springkraut gesteigert wurde. Die Flugsamen ließen kilometerweit eine Illusion von Schnee entstehen, fantastisch. Die Auffahrt zum Pellegrino war stückweise sehr hart, auf Italienisch „molto Duro“, die Verkehrsschilder wiesen bis 18% aus!

15.9.
Canazei – „Große Sellarunde“ 96 km 2659 Höhenmetern. Passo Pordoi –Arraba –Passo Falzarego + Valparola – St. Kassian – Corvara – Grödnerjoch – Sellajoch – Canazei. Auf dieser Runde bin ich von Harald und Ralf begleitet worden. Auch an diesem Tag Sonne von A-Z und im Tal wieder 27°C. Geplant war eine Fahrt zu den 3 Zinnen und mit dem Bus zurück. Leider war der Fahrplan wegen der Nebensaison nur lückenhaft und wir mussten unser Vorhaben anpassen. Nach dem Valparolajoch gab es im Tal an einer sonnigen Stelle zu Essen und ein schönes Hefeweizen. Auf dem Weg zum Grödnerjoch fühlten wir uns in eine andere Zeit versetzt. Wir hatten eine Begegnung mit einem Schweizer Militärvelo! An der Stempelbremse ist klar zu erkennen, dass es sich hier um ein Vorkriegsmodell handelt. Auch die Nummer „1001“ am hinteren Schutzblech weist es als solches aus. Mit einer Eingangnabe ausgestattet, musste der Fahrer mehrfach absteigen und schieben. Meinen allergrößten Respekt hat er sich trotzdem verdient, da ich weiß, dass das Ordonanzrad 05 22,5 kg wiegt und somit ein richtig fetter Brocken ist. Am Sellajoch gab es dann noch einen leckeren Wein für Ralf und Harald und ich genehmigten uns ein Hefe hell.


13.9.  Canazei-Sellarunde

mit 65 km und 2039 Höhenmeter

Über Nacht hatte es Neuschnee gegeben

und wir mussten alles anziehen, was wir dabei hatten!

14.9. Canazei – Passo Fedaia – Falcade – Passo Pellegrino –

Moena – Canazei: 93 km mit 2164 Höhenmetern,

mittags stieg das Thermometer bis auf 28°C! im Tal -

und die Steigungen waren bis 18 %! sehr hart.

15.9.die große Stellarunde heute mit 96 km und 2659 Hm,

auch an diesem Tag Sonne von A-Z und im Tal wieder 27°C.

Nach dem Valparolajoch gab es im Tal an einer sonnigen

Stelle zu Essen und ein schönes Hefeweizen