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"Transalp" vom Bodensee zum Comer See


vom 04.-08.08.2010 (4-Tage-Tour)


Pause auf der Albulapass
 

Vom Bodensee zum Comer See vom 5. bis 8. August

Ein ganz besonderes Sommer-Highlight gönnen sich acht ordentlich trainierte Mitglieder des Radsportvereins Ingelheim-Heidesheim. In drei Tagen überquert das Team die Schweizer Alpen.
Irgendwas läuft aber anfangs schief. Pünktlich zum Start in Lindau serviert Petrus kübelweise kühles Nass von oben – das wäre doch an anderer Stelle der Erde viel besser aufgehoben…Aber wir müssen mit unseren Rennrädern da durch!

Es geht zunächst nach Maienfeld ins Heidiland. „Über-Nacht-Regeneration“ ist angesagt. Trotz des Regens gibt es doch bei allen Teilnehmern einen erheblichen Flüssigkeitsverlust! Dagegen hat der Heidiwirt mehrere Mittelchen parat die alle sehr gut helfen... Die Königsetappe über den Albulapass aber kommt am nächsten Tag - bei gleicher Witterung…!

Zunächst geht es über den 1631m hohen Wolfgangpass, dann durch Davos und Bergün zum ultimativen Anstieg auf den Albulapass. Und unser Wettergott ist immer noch ungnädig…wir tauchen in eine wunderschöne hochalpine Berglandschaft mit Geröllfeldern links und rechts der Straße. Hin und wieder geht es gleich neben der Straße über 100 m senkrecht in die Tiefe. Ein imposantes Naturschauspiel, nur für schwindelfreie Radler geeignet. Langsam schrauben wir uns auf 2312 Meter zur Passhöhe und sind da oben in Kälte und Schnee (im August!) glücklich wie die Kleinen an Weihnachten. Das Tor zum Engadin. Schnell ein Foto und in die rasante Abfahrt ins deutlich sonnigere Pontresina. Welch ein Tag!
Der Samstag beschert uns endlich bei strahlender Sonne Bilderbuch Bergwelten. Wir genießen die Traumabfahrt den Malojapass hinunter durchs italienische Chiavenna und radeln bei 31° am Ufer des Comer See bis Varenna. 375km und 4400 Höhenmeter liegen die letzten drei Tage hinter uns. Arrivederci liebe Alpen – wir sehen uns bestimmt wieder!

http://www.ulptours.de/  Transalp Strecke
 

Geschafft - am Comer See! Die glückliche Mannschaft

(Bericht und Fotos: Ottmar Sterle)